Geschichte vom Modellauto - automodelli

Suchen
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Geschichte vom Modellauto

Geschichten

Modellauto-Sammeln von A bis Z

Ein kleines Lexikon mit Hintergrundinformationen zu Modellautos und ihren Produzenten, Erklärung von Fachbegriffen, Tipps zur fachgerechten Lagerung und Literaturhinweisen.

Aufbewahren von Modellen

Das erste Problem beim Aufbewahren von Modellautos ist der Staub. Am besten sind die Modelle daher in Vitrinen geschützt, geeignete Vitrinen findet man in fast jedem Möbelgeschäft, aber es gibt auch Anbieter, die sich auf Vitrinen spezialisiert haben. Das zweite Problem ist die Sonneneinstrahlung: Unter der Einwirkung von Wärme und Licht können die Farben ausbleichen und Kunststoffteile verformt werden. Deshalb ist vor allem bei Plastikmodellen Vorsicht geboten. Das dritte Problem schliesslich ist das Aufbewahren der Verpackung. Sie macht nämlich das Modell erst vollständig und steigert seinen Wert.

Diecast-Modelle

Sammelbegriff für Grossserien-Modelle aus Zinkdruckguss. Das Metall ist eine Legierung aus Zink (dominierend), Magnesium und Aluminium, manchmal unter Zugabe von Kupfer. Andere Bezeichnung: "Zamac". Die Formen bestehen aus hartem Stahl und sind sehr kostspielig. Deshalb ist eine Produktion von Diecast-Modellen nur bei hohen Stückzahlen rentabel. Aus dem gleichen Grund werden Kleinteile bei diesen Modellen in der Regel nicht aus Metall, sondern aus Plastik nachgebildet, damit die Produktionskosten nicht zu hoch werden.

Erhaltungszustand eines Modells

Um den Zustand eines Sammlermodells zu beurteilen, wird seit langem eine einheitliche Bewertungsskala angewendet. Die wichtigsten fünf Stufen sind:

Mint & Boxed (MB): Das Modell ist in ladenneuem Zustand, ohne Schäden an Lack und Kleinteilen, und die Originalverpackung ist vorhanden. Wert: 100%.

Mint (M): Das Modell ist ebenfalls in Top-Zustand, aber die Schachtel fehlt. Wert: 50-80%.

Near Mint (NM): Das Modell weist leichte Gebrauchsspuren auf, etwa Lackbeschädigungen (bis maximal 2% der eingefärbten Gesamtfläche), aber alle Teile sind vorhanden und unbeschädigt. Eventuell ist die Verchromung leicht angelaufen. Wert: 40-50%.

Slightly Chipped (SC): Auch grössere, auffällige Bereiche der Lackierung sind zerkratzt (bis 5%), Beschädigungen bei Teilen der Beschriftung sind möglich. Doch das Modell ist komplett, selbst Kleinteile fehlen nicht. Wert: 25-40%.

Almost Trash: Teile fehlen, Kotflügel sind verbogen oder Räder abgerissen. Solche Modelle können noch als Ersatzteillieferanten genutzt werden. Wert: 0-25%.

Ersatzteile

Ersatzteile für Modellautos bestellt man am besten direkt beim Hersteller oder beim Importeur. In der Schweiz sind Arwico und Tek-Hoby die wichtigsten Importeure von Modellautos verschiedener Marken. Für ältere Modellautos bieten spezialisierte Firmen nachgegossene Teile oder Ersatzreifen an.
Ersatzteile für Kleinserienmodelle sind vielfach beim Händler bestell bar, welcher diese vom Hersteller ordern kann.

Fälschungen

Auch das gibt's in der Modellauto-Szene. Da seltene Modelle, vor allem der beliebten Marken BBR, MR Collection, Matchbox und Bburago, zu sehr hohen Preisen gehandelt werden, haben sich einige Betrüger auf das Umlackieren oder Neubekleben von billigeren Serienmodellen spezialisiert. Diese Modelle werden dann aus zweiter Hand zu überteuerten Preisen angeboten. Auch im Kleinserien Modellbau gibt es immer mehr Fälschungen, welche aus dem asiatischen Raum auf den Markt kommen. Der Sammlerwert von gefälschten Modellen ist gleich Null.

Ältere umlackierte Bburago-Modelle können in der Regel recht einfach entlarvt werden: Da Bburago die Modelle lange Zeit mit geschlossenen Türen und Hauben lackierte, befindet sich auf den von diesen Teilen bedeckten Karosserieoberflächen nur wenig Farbe - ein Effekt, der bei der Umlackierung kaum zu imitieren ist.

Gefälschte Matchbox-Yesteryear-Modelle erkennen Fachleute oft an den manipulierten Nieten. Bei Fachhändlern (einige sind sogar auf Matchbox-Produkte spezialisiert) ist zudem Literatur über die verschiedenen Yesteryear-Varianten erhältlich, die bei der Beurteilung eines seltenen Modells weiterhelfen kann.

Gefälschte, mit Farbkopierern hergestellte Schachteln von frühen Yesteryear-Modellen sind oft am zu festen und innen viel zu hellen Karton zu erkennen. Ausserdem sind die dunkelvioletten Flächen der Original-Schachteln bei den Kopien meist schwarz.

Fotoätzteile

Mit Fotoätztechnik hergestellte Kleinteile für Details wie Kühlergrills, Speichenräder, Türgriffe, Fensterrahmen oder Scheibenwischer. Die Teile werden zuerst in vergrössertem Massstab gezeichnet, die Vorlage wird verkleinert und fotografisch auf eine 0,15 bis 0,3 Millimeter dünne Blechplatte aus Stahl, Messing oder Neusilber übertragen. Danach werden die Teile in einem Säurebad aus den Blechen herausgeätzt. Die Fotoätztechnik ermöglicht filigranere Details als die herkömmliche Gusstechnik, ist jedoch kostspielig und blieb deshalb lange auf Kleinserienmodelle beschränkt. Seit der Mitte der 90er-Jahre wenden aber auch immer mehr Grossserien-Produzenten dieses Verfahren für Sammlermodelle im Massstab 1:43 an.

Geschichte der Modellautos

Schon kurz nach den ersten Originalen tauchten auch die ersten Modellautos auf. In Deutschland produzierten etwa Märklin, Bing oder Carette bereits kurz nach 1900 aufwendige Nachbildungen von Automobilen aus Blech. Diese Modelle - als Spielzeug für die Söhne wohlhabender Eltern gedacht - waren in grösseren Massstäben gehalten und verfügten über ein Federwerk oder gar einen Dampfmotor. Auch nach dem ersten Weltkrieg wurden in ganz Europa grosse Blechmodelle mit vielfältigen Funktionen hergestellt. Berühmt wurden etwa die originalgetreuen Modelle in den Massstäben 1:8 bis 1:11, die die französische Automobilfirma Citroën in den 20er-Jahren nach Vorbildern aus ihrem aktuellen Angebot anfertigen liess, oder die ab 1936 hergestellten Blechautos der deutschen Firma Schuco mit Funktionen wie Wendeautomatik am Tischrand (Wendelimousine), Aktivierung des Federwerks durch einen Lufthauch (Kommando-Auto) oder Viergang-Getriebe (Examico).

Günstiger als die Blechautos waren Modellautos in kleineren Massstäben aus Bleiguss und später Zinkdruckguss (Diecast-Modelle). Eine der ersten Firmen, die dieses Material für Spielzeugautos benutzte, war ab 1911 der amerikanische Hersteller Tootsietoy. In den 30er-Jahren begann die Produktion von Diecast-Modellen, die zur Modelleisenbahn der Spurweite 0 (Massstab ca. 1:43) passten, unter anderem bei Solido (Frankreich, ab 1932), Dinky Toys (England/Frankreich, ab 1934) und Märklin (Deutschland, ab 1935). Nach dem zweiten Weltkrieg folgten die äusserst erfolgreichen britischen Firmen Matchbox (ab 1948) und Corgi (ab 1956).

In den 50er-Jahren hatten Modellautos aus Blech noch immer eine starke Marktposition. Die wichtigsten Herstellerländer waren Deutschland (z. B. Gama, Schuco) und in immer stärkeren Ausmass Japan (z. B. Bandai). Durch die steigenden Kosten der Blechproduktion, die mit viel lohnintensiver Handarbeit verbunden war, gerieten jedoch immer mehr Hersteller von Blechautos ab 1960 in eine Krise. Hinzu kam, dass die Nachfrage nach Blechmodellen mit vielen Spielfunktionen sank, da mit Autorennbahnen, Plastikbausätzen und später funkferngesteuerten Autos neue Konkurrenz aufgetaucht war. Manche Blechproduzenten versuchten sich an Funktionsmodellen im neuen Werkstoff Plastik, andere begannen mit der Herstellung von Diecast-Modellen, und viele schlossen ihre Tore für immer.

In den 60er-Jahren beherrschten die Hersteller von Diecast-Modellen im Massstab 1:43 aus Grossbritannien, Frankreich, Italien und Deutschland den Modellauto-Markt. Ihre Modelle wurden immer detaillierter und originalgetreuer: Corgi stellte ab 1956 Modelle mit Verglasung und Inneneinrichtung her, Solido führte die funktionstüchtige Federung (1957 beim Jaguar D-Type) und bewegliche Türen (erstmals beim Lancia Flaminia Coupé von 1961) ein und auch Tekno aus Dänemark und die italienischen Firmen Politoys, Mebetoys und Mercury präsentierten äusserst aufwändige Modelle. In den 70er-Jahren wurden die Modellautos im Massstab 1:43 wieder einfacher: Typgerechte Felgen auf Gummireifen wurden durch einteilige, auf Schnelllaufachsen angebrachte Plastikräder ersetzt. Dies erhöhte den Spielwert und half Kosten sparen, zumal auch viele Diecast-Hersteller in der Rezession der 70er-Jahre in wirtschaftliche Probleme gerieten.

In den 70er-Jahren setzte aber auch - zuerst in Italien - ein Trend hin zu grösseren Diecast-Modellen ein: Firmen wie Bburago, Polistil und Mebetoys präsentierten detailreiche und relativ preiswerte Modelle in den Massstäben 1:24/25 und bald darauf auch 1:16/18. Diese Modelle hatten zwar ausser zu öffnenden Türen und Hauben kaum Spielfunktionen, erfüllten aber mit ihrer originalgetreuen Ausführung den anscheinend auch nach dem Ende des Blech-Zeitalters noch bestehenden Bedarf an hochwertigen Modellautos in grösseren Massstäben. Für solche Modelle interessierten sich auch immer mehr erwachsene Sammler.

In den 80er und vor allem den 90er-Jahren reagierte der Markt auf diese Entwicklung. Neue Direktversender und auf Modellautos spezialisierte Fachgeschäfte kamen den Bedürfnissen der erwachsenen Kundschaft entgegen, und immer mehr Hersteller boten Modelle mit geringem Spielwert, aber hoher Detailtreue an, die nicht mehr für einen Einsatz in Kinderzimmer und Sandkasten, sondern als Schmuckstück fürs Wohnzimmer gedacht waren. Bereits in den 70er-Jahren hatten sich Hersteller von Kleinserienmodellen aus Resin und Weissmetall sowie einzelne industrielle Produzenten wie Rio und Brumm mit ihren Produkten vor allem an erwachsene Sammler gerichtet. Ab 1990 machten dann neue Anbieter wie Minichamps dieses Konzept mit immer besseren Modellen populär. Mit der besseren Detaillierung stiegen aber auch die Preise und zahlreiche Hersteller verlegten ihre Produktion aus Kostengründen in den Fernen Osten. Das Angebot an detaillierten Sammlermodellen wurde immer grösser, wobei heute weltweit die Modelle in den Massstäben 1:43 und 1:18 am weitesten verbreitet sind.
Ein neuer Trend in verschiedenen Märkten ist seit dem Jahr 2000 das Aufkommen von Sammelserien mit preiswerten, aber gut detaillierten Modellen. Diese Modelle werden entweder am Kiosk oder per Abonnement verkauft und sollen offensichtlich neue Zielgruppen für das Hobby erschliessen. Ausserdem erschienen neue Produzenten wie Spark und Neo, die an der Schnittstelle zwischen Gross- und Kleinserienproduktion angesiedelt sind. Sie stellen in China hoch detaillierte Modelle aus Resin in grosser Vielfalt her, die in ihrer Machart an europäische Kleinserienmodelle erinnern, aber wesentlich günstiger angeboten werden. Verschiedene traditionelle Kleinserienproduzenten haben als Folge dieser verschärften Konkurrenz bereits ihre Produktion eingestellt. Im Massstab 1:18 sind hoch detaillierte Modelle in einem höheren Preissegment in den vergangenen Jahren wichtiger geworden, aber auch die Qualität der günstigen Modelle in diesem grossen Massstab hat sich markant verbessert.

Kleinserienmodelle

Modelle, die sich ausschliesslich an den Sammler wenden. Sie werden in kleiner Auflage von Hand gefertigt, in der Regel aus Resin oder Weissmetall. Mit Abstand am weitesten verbreitet bei Kleinserienmodellen ist der Massstab 1:43, doch gibt es auch Modelle in den Massstäben 1:24 und grösser. Richtig in Mode kommen zur Zeit die Kleinserienmodelle in 1:18 von den Herstellern BBR/Italien und MR Collection/Italien. Diese Modelle haben ein gutes Preis- Leistungsverhältnis und werden sehr detailliert hergestellt. Die ersten Kleinserienmodelle im Massstab 1:43 entstanden Anfang der 70er-Jahre in England (John Day, Carlo Brianza) und bald darauf folgten Hersteller aus aller Welt. BBR aus Italien hat sich seit 1985 einen sehr guten Namen gemacht und ist im Bekanntheitsgrad ganz oben zu finden. BBR produziert vorwiegend Ferrari Modelle und MR Collection / LookSmart widmet sich diversen Marken wie: ferrari, Lamborghini, Audi, Alfa Romeo, Bugatti, Zagato.
Kleinserienmodelle in 1:43 werden auch sehr detailliert hergestellt und und die Qualität dieser Modelle ist mit Kunstwerken zu vergleichen. Natürlich haben solche Modelle ihren Preis, aber viele Sammler bevorzugen Qualität statt Quantität! Kleinserienmodelle sind entweder aus Resina (Kunststoff) oder Weissmetall gegossen, werden als Kit oder Fertigmodell angeboten und sehr filigrane Teile (Fotoätzteile) sind heute selbstverständlich. Bei Fertigmodellen sind die Modelle perfekt lackiert und werden in staubdichten Vitrinen mit Umkarton geliefert. BBR ging sogar soweit, dass bei den BBR Modellen, welche in Italien hergestellt werden, ein Zertifikat mit lebenslanger Garantie beiliegt! Selbstverständlich ist diese Garantie nicht für mutwillige Beschädigungen oder Diebstahl, aber sollte eine Zierleiste wegfallen oder eine Scheibe "wellig werden", repariert BBR dieses Modell kostenlos. Ein solcher Service kann nur angeboten werden, wenn das Werk von seiner Qualität uberzeugt ist.

Weitere Informationen sind im Internet auf den Websites von anderen Sammlern, Clubs oder Fachzeitschriften zu finden.

Massstab

Modellautos in den Massstäben kleiner als 1:87 werden heute meist nur als Zubehör zur Modelleisenbahn betrachtet. In Deutschland sind die Modelle im Massstab 1:87 (passend zur Modellbahn mit der Spurweite H0) das grösste Marktsegment (bekannte Hersteller: Wiking, Herpa, Brekina, Rietze). Modelle von Personenwagen sind in diesem Massstab im Durchschnitt etwa 5 Zentimeter lang. Zahlreiche Spielzeugmodelle sind in verschiedenen eher kleineren Massstäben zwischen 1:55 und 1:76 gehalten ("3-Inch-Modelle", ca. 7,5 Zentimeter lang: Matchbox, Hot Wheels, Siku, Majorette), doch steigt auch die Zahl von gut detaillierten Diecast-Modellen in Massstäben wie 1:64 (besonders beliebt in den USA), 1:72 und 1:76 (Modelle in dieser Baugrösse passen zu den britischen Modelleisenbahnen der Spurweite 00 und sind deshalb vor allem in Grossbritannien populär). Der weltweit am weitesten verbreitete Massstab für Modellautos ist aber 1:43 (Länge ca. 10 Zentimeter). Modelle dieser Baugrösse passen zu der (in früheren Zeiten weit verbreiteten) Modelleisenbahn mit der Spurweite 0. Modelle von Nutzfahrzeugen (Busse, Lastwagen, Baumaschinen) sind oft im Massstab 1:50 gehalten. Der Massstab 1:35/1:36 wurde in den 70er- und 80er-Jahren bei englischen Herstellern (Corgi, Dinky Toys) und bei Werbemodellen der Firma Mercedes-Benz genutzt, während der Massstab 1:32 - früher eine beliebte Modellbau-Grösse - heute nur noch im Slotracing-Bereich und bei Modellen von landwirtschaftlichen Fahrzeugen von Bedeutung ist. Bei grösseren Fertigmodellen war in den 70er- und 80er-Jahren die Baugrösse 1:24/1:25 (Länge ca. 18 Zentimeter) sehr beliebt. Dieser Massstab ist nach wie vor die wichtigste Grösse bei Plastikbausätzen und hat auf dem amerikanischen Markt und bei Kleinserienmodellen einige Bedeutung. Der Erfolg der italienischen Firma Bburago mit ihren Grossmodellen im Massstab 1:18 (Länge ca. 25 Zentimeter) hat indes dazu geführt, dass heute eine ganze Reihe anderer Grossserienproduzenten Grossmodelle in 1:18 anbieten. In den Massstäben grösser als 1:18 sind bisher erst vereinzelte Fertigmodelle für Sammler entstanden.

Modellauto-Hersteller

Modellautos wurden und werden von Firmen aus aller Welt hergestellt. Die meisten Modelle entstehen heute in China, teilweise von Firmen aus Europa, Amerika und Australien, die aus Kostengründen im Fernen Osten produzieren, teilweise auch von chinesischen Firmen. Daneben gibt es aber nach wie vor auf der ganzen Welt Modellauto-Hersteller, die ihre Produkte in ihrem eigenen Land fertigen lassen.

Liste von Herstellern (aktive und nicht mehr aktive)

Westeuropa
Andorra: Imit'Toys
Dänemark: Lego, Tekno
Deutschland: AZU, BeKa, Brekina, Bub, Budig, CMC, Conrad, Cursor, Distler, Faller, Gama, Grell, Herpa, Hübner, Käthe Wohlfahrt, Hümmer, Märklin, Minichamps, NZG, Permot, Premium ClassiXXs, Revell, Rietze, Roskopf, s.e.s, Schabak, Schuco, Siku, Starline Models, Tin Wizard, Top-Style, VAPS, Wiking, Ziss
Finnland: Stahlberg
Frankreich: Altaya, Assystem, Atlas, CIJ, Dan-Toys, Dinky Toys, Duvi, Eligor, Heller, Majorette, Max Models, Minialuxe, Ministar, Ministyle, Norev, Nostalgie, Ottomobile, Provence Moulage, Quiralu, RAMI, Rextoys, Safir, Solido, Verem
Griechenland: Joy-Toy, Kibi, Polfi Toys
Grossbritannien: Brooklin, Budgie, Corgi, Dinky Collection, Dinky Toys, EFE, John Day, Keil Kraft, Lansdowne, Lledo, Matchbox, Microcar Models, Oxford Diecast, Rapide, RobEddie, S.A.M.S, Somerville, Spot-On, TAG Precision Models, U.S. Model Mint, Vanguards
Irland: IDP, Shamrock
Island: Frímerkjasalan
Italien: ARS Model, Art Model, Bang, Bburago, Best, Brumm, De Agostini, Detail Cars, Dugu, Exem, Fabbri, Giocher, M4, Mebetoys, Mercury, OFF 43, Old Cars, Pego, Pinko, Polistil, Politoys, Progetto K, Rio, Scottoy, Tel Model, Top Model Collection, BBR, MR Collection, LookSmart, ABC Brianza, Tecnomodel, Tron
Niederlande: AHC, Edocar, Lion Toys, Marpytoys, Neo, Replicars, Tekno
Österreich: Roco
Portugal: Luso, Metosul, Quartzo, Rextoys, Tek-Hoby, Troféu, Vitesse
Schweden: Playsam, RobEddie
Schweiz: Arwico, Atlas, Beny Box, Gcam, HAG, Herzog, Migros, RallySwiss43, Renncenter.ch, Rextoys, Swiss-Mini-43, Tek-Hoby, Zaugg
Spanien: AHC, Altaya, Del Prado, Dinky Toys, Fly, Guisval, Joal, Pilen, Scale Carr

Osteuropa
Bulgarien: Mikro
DDR: Espewe, Permot, Plasticart, VEB Plastspielwaren Berlin
Georgien: Siharuli
Jugoslawien: AuroMetal
Lettland: Miniaturmodelle, Modela
Polen: Estetyka, Hipo, Ruch
Russland: Agat, Alexei Plotnikov, Autobahn, Companion, Dvigatel, Elecon, GAZ, LOMO, Minigrad, Nash Avtoprom, Radon, Tantal
Slowenien: Hribar & Otroci
Tschechien: Abrex, Igra, Kaden, Kovap, Miniauto, Monti System, Smer, V & V
Ukraine: ALF, Electropribor, Kherson, Kherson Model, Kimmeria, TO Models
Ungarn: Lemezárugyár, Metchy Weissrussland: Belvar

Nord- und Südamerika
Argentinien: Buby, Buby's Classics, Collector's Classics, Eurostil, Galgo, Goldvarg, Gorgo, Ruestes
Brasilien: Arpra, Automodelli, Clássicos nacionais, Minibrindes, Modeline, REI
Kanada: Durham Classics
Uruguay: Morelia, Plomur
USA: Automodello, Carousel 1, Classic Metal Works, Ertl, Franklin Mint, Gearbox, Hot Wheels, Maisto, Matchbox, MPC, Penjoy, Revell, Road Champs, Scale Models, SpecCast, Tonkin Replicas, Tootsietoy

Asien
China: Abrex, Altaya, Anson, Aoshima, Arwico, Atlas, Autoart, Autobahn, Automodello, Bizarre, Bub, Carousel 1, Century Dragon, CIJ, Classic Carlectables, Classic Metal Works, Clássicos nacionais, Clover Toys, CM Model, CMC, Dan-Toys, Daisheng, De Agostini, Del Prado, Detail Cars, Dinky Collection, Dinky Toys Atlas, DiP, Disney Store, Distler, Eagle Collectibles, Eagle's Race, Ebbro, Edocar, EFE, Eligor, Ertl, Fabbri, Franklin Mint, Gate, Gearbox, Grell, Herpa, Hi-Story, High Speed, Hipo, Hongwell Cararama, Hot Wheels, Hribar & Otroci, Hümmer, IDP, IST Models, Ixo, J-Collection, Kyosho, Lledo, M4, Maisto, Masterpiece, Matchbox, Max Models, Minichamps, Motormax, Nash Avtoprom, Neo, NewRay, Norev, Nostalgie, Ottomobile, Oxford Diecast, Paradise Garage, Pego, Penjoy, Premium ClassiXXs, Provence Moulage, Quartzo, RBA Collectibles, Replicars, Revell, Rietze, Road Champs, Schuco, Seibu, Shenzhen Jiarun, Siku, Solido, Spark, SpecCast, Starline Models, Sun Star, Tek-Hoby, Tomica, Tonkin Replicas, Top-Style, Trax, Universal Hobbies, Vanguards, VAPS, Vitesse, Welly, Yat Ming
Hongkong: MC Toy
Indien: Centy Toys, Maxwell
Israel: Cragstan, K.I. Models
Japan: Aoshima, Asahi, Diapet, Ebbro, Eidai Grip, Hi-Story, Kado, Kyosho, Tomica, Tomica Dandy, Make Up, Eidolon
Malaysia: Daisheng, Hot Wheels
Philippinen: Promite
Südkorea: Clover Toys, CM Toys, Ertl, Kingstar
Vereinigte Arabische Emirate: Emirates Driving Institute

Australien und Neuseeland
Australien: Autoart, Classic Carlectables, Micro Models, Paradise Garage, Trax, Xenita
Neuseeland: Fun Ho!, Micro Models, Smalltorque

Afrika
Madagaskar: Mahafaly
Südafrika: Sear Models

Pflege von Modellautos

Verstaubte Modelle reinigt man am besten mit einem feinen und weichen Pinsel. Auf diese Weise werden Kleinteile und Aufkleber (Decals) nicht beschädigt. Verschmutzte Modelle bringt man mit einem weichen Tuch wieder sauber. Bei stärkeren Verschmutzungen kann man das Tuch ganz leicht anfeuchten, eventuell mit lauwarmem Seifenwasser. Schwer zugängliche Stellen erreicht man am besten mit Wattestäbchen. Auf gar keinen Fall sollte man aber über Decals wischen.

Resin (Resine)

Zweikomponenten-Kunstharz. So wird die Polyurethan-Giessmasse bezeichnet, die zur Herstellung von Kleinserienmodellen verwendet wird. Der Werkstoff erlaubt im Vergleich zu Metall die Herstellung von weniger teuren und komplexeren Formen. Die Formen, die aus weichem Gummi bestehen, werden aber stärker abgenützt und können deshalb nur für eine begrenzte Zahl von Abgüssen verwendet werden.
Bausatz und Fertigmodell eines Porsche 356 aus Resin von BBR, Italien

Sammelserien (Kiosk-Modelle)

Sammelserien sind periodische, meist 14-täglich erscheinende Publikationen, die an Kiosken oder im Abonnement verkauft werden. Jeder Teil der Serie wird zusammen mit einem Sammelobjekt geliefert. Dieser Vertriebsweg hat mehrere Vorteile: Zunächst einmal handelt es sich dabei um eine Marketing-Strategie, die die Sammler dazu bringen soll, möglichst alle Teile der Serie zu erwerben. Damit ein Abonnement der ganzen Serie besonders attraktiv erscheint, gibt es deshalb meist auch zusätzliche exklusive Geschenke für Abonnenten. Ausserdem können die Sammelobjekte zusammen mit einer Zeitschrift zu vergleichsweise günstigen Preisen verkauft werden, da sie unter die tieferen Mehrwertsteuersätze für Presseprodukte fallen: Offiziell wird nur die Zeitschrift verkauft, und das zusammen mit der Zeitschrift gelieferte Objekt gilt als "Geschenk". Schliesslich zielt der Verkauf von Sammlerstücken am Kiosk statt in Fachgeschäften darauf ab, neue Sammler für ein Hobby zu gewinnen. Die erste Ausgabe einer solchen Sammelserie wird normalerweise zu einem Lockvogelpreis verkauft, die zweite Ausgabe ist schon etwas teurer, und ab der dritten Ausgabe muss der reguläre Preis bezahlt werden.

Als Sammelobjekte werden in diesen Serien z.B. Filme auf DVD, Figuren, Spielwaren und viele andere Artikel angeboten, aber natürlich auch Modellautos. Die ersten Sammelserien mit Modellautos erschienen Ende der 90er-Jahre und wurden besonders in Frankreich, Spanien und Italien rasch populär. In Nordeuropa und anderen Teilen der Welt sind Modellauto-Serien, die an Kiosken verkauft werden, aber eine Seltenheit geblieben. Die wichtigsten Anbieter von Sammelserien kommen denn auch aus Südwesteuropa: Altaya (in Spanien und Frankreich), Del Prado und Salvat (in Spanien), Atlas und Hachette (in Frankreich), De Agostini und Fabbri (in Italien).

Die mittlerweile erschienenen Modellauto-Serien decken viele verschiedene Sammelgebiete ab: Strassenfahrzeuge bestimmter Marken oder aus bestimmten Ländern, Polizei- und Feuerwehrfahrzeuge, Renn- und Rallyewagen, Autos aus Filmen oder Comics, Lieferwagen oder Traktoren. Normalerweise besteht eine Serie aus 30 bis 80 Modellen, es gab aber auch schon Serien mit mehr als 200 Modellen. Andererseits kann eine Serie auch bereits nach wenigen Ausgaben gestoppt werden, wenn sie sich nicht als erfolgreich erweist. Die Modelle sind meistens im Massstab 1:43 gehalten, es wurden aber auch schon Modelle in anderen Massstäben zusammen mit Zeitschriften ausgeliefert, sogar in 1:18. Die wichtigsten Hersteller solcher Modelle sind Norev, Solido, Ixo und Universal Hobbies, weitere Modelle für Sammelserien wurden unter anderem auch von Hongwell Cararama oder Starline Models produziert. In vielen Serien sind sowohl Modelle aus bekannten Formen wie auch neu entwickelte Modelle zu finden, letztere werden manchmal später auch ins reguläre Programm des Herstellers aufgenommen. Die Modelle aus den Sammelserien sind meist etwas weniger detailliert als die regulären Modelle des gleichen Herstellers (weniger Bedruckungen, Plastik- anstelle von Fotoätzteilen für Details wie Speichenräder oder Scheibenwischer, einfachere Bodenplatten), aber wegen ihres wesentlich günstigeren Preises können sie für Sammler trotzdem attraktiv sein.

Weissmetall

Modelle aus Weissmetall bestehen aus einer (von den Herstellern geheimgehaltenen) Legierung aus Zinn, Blei und Antimon. Die Giessformen zur Herstellung sind aus Hartgummi. Weissmetall-Modelle sind schwerer als Diecast-Modelle und werden von Hand und in kleinen Serien hergestellt (siehe Kleinserienmodelle).


Werbemodelle (Industriemodelle)

Modelle, die für einen Auftraggeber hergestellt wurden und in der Regel nicht im Fachhandel erhältlich sind. Häufig werden diese Modelle vom Hersteller des Originals als Werbeträger eingesetzt. Ein bekanntes Beispiel sind die amerikanischen Promotionals, Plastikmodelle im Massstab 1:25, die von den späten 40er- bis in die 90er-Jahre von Firmen wie AMT, MPC und Jo-Han und später von Ertl und Brookfield hergestellt wurden und bei den Händern der US-Automobilfirmen erhältlich waren. Beliebt sind aber auch speziell bedruckte Modelle von Last- und Lieferwagen, die für bestimmte Firmen werben.

Zinkpest

Korrosion von Modellen aus Zinkdruckguss (Diecast-Modelle) aufgrund von schlechter Qualität der verwendeten Metall-Legierung. Die Modelle bekommen Risse, Ausbrüche, in extremen Fällen zerfallen sie ganz. Zinkpest tritt meist bei Modellen auf, die vor 1970 entstanden sind. Später wurden durchweg bessere Metall-Legierungen verwendet. Ein Patentrezept zur Verhinderung von Zinkpest gibt es nicht. Es wird aber empfohlen, ältere Modelle vor dem Kauf genau auf Risse zu untersuchen sowie extreme Temperaturen und direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden.



   
     
 

 
 
Besucherzähler Internetseite
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü